Inventur-Kochen: Weniger Lebensmittel-Verschwendung und mehr Ordnung
Der Lebensmittelschrank ist schon wieder viel zu vollgestellt? Und warum ist die Kokosmilch eigentlich schon abgelaufen? Um eine überfüllte Vorratskammer zu vermeiden oder gar das Wegwerfen von Lebensmitteln, lohnt es sich, regelmäßig Inventur zu machen – und dabei gleich leckere Gerichte zu zaubern.

Schritt 1: Bestandsaufnahme machen
Verschaffe dir einen Überblick: Was ist überhaupt alles? Gehe die einzelnen Lebensmittel durch und schau auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Alles, was schon abgelaufen ist oder sehr bald abläuft, stellst du beiseite.
Denk dran: Mindesthaltbarkeitsdatum heißt nicht “ab sofort tödlich ab”. Viele Sachen sind noch lange über das angegebene Datum hinaus haltbar. Im Zweifel hilft immer der Geruchstest.
Schritt 2: Mahlzeiten planen mit vorhandenen Zutaten
Jetzt wird’s spannend: Welche Gerichte lassen sich aus den vorhandenen Vorräten kombinieren? Plane die Gerichte für die kommenden Tage anhand der beiseite gestellten Lebensmittel. Du musst natürlich nicht alle miteinander auf einmal kombinieren. Hauptsache die Produkte werden zeitnah aufgebraucht.
- Kokosmilch + Linsen + Curry-Gewürze = ein schnelles Dal.
- Tomaten aus der Dose + Pasta + Oliven = mediterrane Nudeln.
- Haferflocken + Nüsse + Honig = selbstgemachtes Granola.
Bei der Gelegenheit kannst du auch im Kühlschrank und Gewürzregal vorbeischauen. Vielleicht findest du auch hier noch ein paar „Schätze“, die bald verbraucht werden sollten.

Tipp: Schreib dir deine Rezept-Ideen auf einen Notizzettel. Den kannst du je nach Vorliebe an den Kühlschrank hängen, in die Speisekammer legen oder an einen anderen Ort, an den du regelmäßig schaust. So hast du gleich eine kleine Erinnerungshilfe, wenn du ein paar Tage später vor der Frage stehst: Was koche ich heute?
Mit dem zeitigen Verbrauchen der Lebensmittel, die bald ablaufen, schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:
Schritt 3: Speisekammer wieder einräumen und Ordnung schaffen
Räume nun alles wieder in deine Speisekammer. Die Produkte mit kurzer Haltbarkeit stellst du entweder nach vorne oder sogar in ein gesondertes Körbchen. Das verschafft dir einen schnellen Zugriff und die Lebensmittel geraten nicht erneut in Vergessenheit.
Wie man Lebensmittel gut im Vorratsschrank ordnet, verrate ich dir gerne demnächst in einem eigenen Beitrag auf dem Ordnungsblog.
Fazit: Regelmäßig durch die Speisekammer schauen
Inventur-Kochen ist nicht nur praktisch, sondern macht auch Spaß. Es ist eine kleine kulinarische Schatzsuche im eigenen Vorratsschrank. Probier’s aus – du wirst überrascht sein, welche leckeren Gerichte sich aus längst vergessenen Zutaten zaubern lassen!
Ich selbst mache dieses Inventur-Kochen ca. zweimal pro Jahr. Denn auch, wenn ich gar nicht so viel auf Vorrat kaufe, stelle ich immer wieder fest, dass ich Dinge gekauft habe, auf die ich in dem Moment vielleicht Lust hatte, dann aber doch nicht verkocht habe. Um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und mal wieder ein bisschen Ordnung in den Vorratsschrank zu bringen, ist Inventur-Kochen für mich das beste Mittel.

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